Russische Panzerfahrzeuge in der Stadt Butscha, westlich von Kiew, am 4. März 2022 ( AFP / ARIS MESSINIS)

Dieses Video der ukrainischen Polizei in Butscha beweist kein Blutbad durch ukrainische Soldaten

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Tausende User haben Anfang April 2022 ein Video der ukrainischen Polizei auf Facebook geteilt. Das Video zeigt, wie die Polizei in den Kiewer Vorort Butscha zurückkehrt. Da in dem Video angeblich keine Leichen und auch keine Menschen zu sehen sind, die ein "Blutbad in Butscha" bezeugten, soll das Video als Beweis dafür dienen, dass es dieses vor der Ankunft der ukrainischen Polizei nicht gegeben habe. Vielmehr sollen die ukrainischen Streitkräfte die Menschen selbst getötet haben, weil sie aus Solidarität mit Russland weiße Armbinden getragen hätten. Es gibt keine Hinweise in dem Video, die die Behauptung belegen. Im Gegenteil: Augenzeugen berichteten von zahlreichen zivilen Opfern.

Tausende Nutzerinnen und Nutzer haben die Behauptung auf Facebook geteilt. Auf Telegram erreichte sie Hunderttausende (hier, hier).

Auch der russische Vertreter bei den Vereinten Nationen (UNO), Wassili Nebenzja, verwies in einer UN-Konferenz bei Minute 12:28 am 4. April mit einer ähnlichen Argumentation auf das Polizeivideo. Der russische staatliche Sender "Zvezda" griff dies hier auf.

Die Behauptung: User teilen das fast achtminütige Polizeivideo und schreiben im Beitragstext: "Das Blutbad von Butscha wurde von der Ukraine verübt, um NATO und Europa in den Krieg gegen Russland hineinzuziehen. Hier ist der Beweis!" Es folgt die Erklärung: "Die ukrainische Polizei hat gefilmt, wie sie am 2. April 2022 in Butscha eingerückt ist. Es sind keine Toten zu sehen und auch die Menschen erzählen nichts von dem angeblichen Massaker der russischen Armee, die laut offiziellen Angaben die Stadt bereits am 30. März 2022 verlassen hat. Auf den Fotos westlicher Medien sieht man außerdem, dass die Opfer weiße Armbinden tragen. Diese nutzen russische Soldaten als Erkennungsmerkmal. Die Toten solidarisierten sich also mit Russland und das war ihr Todesurteil. Diese Menschen mussten für ukrainische Propaganda sterben."

Screenshot der Behauptung auf Facebook: 06.04.2022

Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 kursieren immer wieder falsche Informationen über einzelne Kriegshandlungen. Dazu gehören auch immer wieder Behauptungen über vermeintlichen Inszenierungen von Kriegsopfern und Zerstörung. AFP hat Faktenchecks zum Ukraine-Krieg hier gesammelt.

In diesem Kontext sorgten Anfang April Leichenfunde im Kiewer Vorort Butscha für Entsetzen und große mediale Aufmerksamkeit (hier, hier, hier). Die russische Regierung dementierte den Vorwurf, Kriegsverbrechen in Butscha begangen zu haben (hier, hier). User in sozialen Netzwerken behaupteten bereits anhand eines anderen Videos, die Leichen in Butscha seien eine Inszenierung mit Statisten. AFP prüfte diese Behauptung bereits hier.

Was zeigt das Video?

Das auf Facebook geteilte Video soll von der ukrainischen Polizei stammen und zeigen, wie diese am 2. April 2022 in Butscha einrückte.

Im Video fahren bewaffnete Einsatzkräfte mit blauen Armbinden durch eine zerstörte Stadt. Sie durchsuchen Autowracks, räumen sie von den Straßen, sichern nicht detonierte Munition und sprechen auf Ukrainisch mit Zivilistinnen und Zivilisten. Diese scheinen sich über die Einsatzkräfte zu freuen.

Ein Mann erzählt den Polizisten, was er erlebt hat. Er sagt, dass er wegen einer Flagge und eines Dreizacks in seiner Wohnung fast getötet worden sei. "Aber dann überlegte er (ein nicht näher beschriebener Mann, Anm. d. Red.) es sich anders und sagte: 'Lass uns zum Kommandanten gehen. Warum hast du so viele Symbole?'", erzählt der Mann.

In dem fast achtminütigen Video ist nur zu Beginn eine verbrannte Leiche auf einer Straße (ab Minute 00:21) sowie später eine weitere in einem Autowrack (ab Minute 4:55) zu sehen. Armbinden sind bei beiden nicht zu erkennen. Von einem "Blutbad" ist in dem Video an keiner Stelle die Rede.

Im Video ist das Wappen des ukrainischen Sondereinsatzkommandos "Safari" zu sehen sowie unten rechts ein Wasserzeichen der nationalen Polizei der Ukraine. Tatsächlich hat die Nationale Polizei das Video am 2. April 2022 ab 16:42 Uhr über Twitter, Telegram und die Polizei-Website selbst veröffentlicht.

In einer Mitteilung vom 2. April 2022, in der auch das Video zu finden ist, erklärte die nationale Polizei, sie habe mithilfe der Spezialeinheit "Safari" mit der “Räumung” der befreiten Stadt Bucha begonnen. Dabei sollte Butscha von "Saboteuren und Komplizen russischer Truppen gesäubert" werden. Auch seien "Orte der Kriegsverbrechen der Russischen Föderation" inspiziert und nicht detonierte Munition entfernt worden, heißt es weiter. Welche Orte zu welcher konkreten Zeit gesäubert wurden, wird weder im Video noch in der Mitteilung der Polizei erklärt.

AFP hat die Orte aus dem Video mit Google-Streetview-Bildern aus Butscha abgeglichen. Es handelt sich tatsächlich um die Kiewer Vorstadt. Obwohl das Video geschnitten ist, lassen sich Punkte aus dem Video (blaue Markierungen) nachverfolgen.

Die Straße mit den 20 Leichenfunden (rote Route), über die weltweit berichtet wurde, liegt etwa zwei Kilometer entfernt ebenfalls in Butscha. Das erklärt, warum das auf Facebook geteilte Video der Polizei diese Leichen nicht zeigt. Im Polizeivideo sind allerdings zwei andere Leichen zu sehen.

Bis zur Veröffentlichung dieses Faktenchecks hat die ukrainische Polizei nicht auf AFP-Anfrage reagiert.

Tote in Butscha sind dokumentiert

Das Sonderkommando der Polizei war am gleichen Tag in Butscha im Einsatz, an dem auch die zum Teil gefesselten Leichen in der Yablunska Straße in Butscha gefunden wurden.

Am 2. April 2022 war auch ein AFP-Team in Butscha und hat dort die 20 Leichen in ziviler Kleidung dokumentiert. Einer von ihnen waren die Hände gefesselt. Das Team, das aus dem Journalisten Danny Kemp, dem Fotografen Ronaldo Schemidt und dem Video-Reporter Nicolas Garcia bestand, erreichte den Ort um 15.30 Uhr.

Kemp berichtete in einer E-Mail: "Schon bei unserer Ankunft konnten wir sehen, dass die Straße mit Leichen übersät war. Wir sahen zuerst nur drei und bemerkten dann Weitere in beiden Richtungen. Sie waren entlang der Straße in unterschiedlichen Abständen auf einem Abschnitt von etwa 400 Metern verteilt, einige allein, andere in Gruppen von zwei oder drei. Wir sind den gesamten Schauplatz mindestens zweimal abgelaufen. Wir haben die Körper gezählt, es waren 20, fotografierten und filmten sie."

Er berichtete weiter: "Wir bemerkten zu dem Zeitpunkt, dass die Körper alle zivile Kleidung trugen. Sie hatten wächserne, gelbliche Haut und steife Finger, einige hatten verfärbte Fingernägel oder komisch positionierte Gliedmaßen. (...) Sie waren eindeutig seit mehreren Tagen, wenn nicht länger, tot."

Unklar, wie lange die Toten in Butscha liegen

Seit wann genau die Toten in Butscha lagen, konnte AFP nicht mit Sicherheit bestimmen. Sicher ist, dass sie an dem Tag, an dem das aktuell geteilte Polizeivideo veröffentlicht wurde, also am 2. April 2022, dort von AFP dokumentiert wurden. Zuvor war es dem AFP-Team nicht möglich, die Stadt zu betreten. Butscha war seit dem 27. Februar 2022 von der russischen Armee besetzt gewesen.

Kemp erklärte: "Bis Freitag war es nicht möglich, das Gebiet zu betreten, da die ukrainischen Behörden sagten, es sei nicht sicher. AFP betrat Irpin am Freitag, den 1. April, und Butscha am Samstag, den 2. April."

Unklarheiten über den Rückzug der russischen Armee

Für die Behauptung, ukrainische Truppen haben ein "Blutbad" in Butscha inszeniert, ist es wichtig zu wissen, ab wann sich russische Truppen aus Butscha zurückgezogen haben und ukrainische Truppen einmarschieren konnten. Dazu gibt es unterschiedliche Angaben.

Vor der Dokumentation der Toten durch AFP am 2. April sei die Stadt noch unter Beschuss gewesen, erzählte Kemp: "Zeugen in Butscha berichteten uns, dass sie am Dienstagabend, den 29. März, eine Kolonne von etwa 70 russischen Panzern aus der Stadt fahren sahen, dass aber am Mittwoch, den 30. März, der russische Beschuss weiter anhielt und dass der letzte Beschuss, den sie hörten, am Donnerstag, den 31. März, erfolgte." Auch die Kiewer Bezirksverwaltung sprach am 30. März noch vom Beschuss der Stadt Butscha.

Das russische Verteidigungsministerium erklärte am 3. April, sich bereits am 30. März aus der Stadt zurückgezogen zu haben. Anatoly Fedoruk, Bürgermeister von Butscha, erklärte am 31. März in einem Video den Kiewer Vorort für "befreit". Die Bezirksverwaltung Kiews bezeichnete die Situation am 31. März als "angespannt, aber unter Kontrolle".

Der russische Staatssender "Zvezda" dagegen berichtete am 1. April, dass Butscha unter russischer Kontrolle sei. Am gleichen Tag bestätigte der Sekretär des Stadtrats von Butscha, Taras Shapravsky die Besetzung der Stadt auf Telegram. Die ukrainische Vize-Verteidigungsministerin Ganna Maljar erklärte die Kiewer Region erst am 2. April für befreit (hier, hier). An diesem Tag wurde das auf Facebook geteilte Video veröffentlicht und die Toten in Butscha dokumentiert.

Hinweise auf länger zurückliegende Gräueltaten

Laut der "New York Times" gibt es Hinweise darauf, dass die Leichen in der Yablunska Straße schon länger liegen könnten. Die Zeitung veröffentlichte eine Analyse von Satelliten-Nahaufnahmen der Straße von Mitte März 2022. Nach einem Vergleich mit Videoaufnahmen vom 1. und 2. April, auf denen die Leichen entlang der Straße zu sehen waren, kam die Zeitung zu dem Schluss, dass viele der Toten seit mindestens drei Wochen dort gelegen hatten. Demnach wurden die Menschen zu einem Zeitpunkt getötet, als die russischen Streitkräfte die Stadt noch unter Kontrolle hatten.

AFP war zudem in der Lage, auf Basis der "New York Times"-Analyse die Satellitenbilder mit den Fotos abzugleichen, die am 2. April von den AFP-Reportern vor Ort aufgenommen wurden.

Vergleich zweier Bilder vom 19. März (rechts) und 2. April (rechts), die die Leichen in einer Straße in Butscha zeigen ( SIMON MALFATTO, VALENTINA BRESCHI / AFP)

Die US-Satellitenbildfirma Maxar hat das Satellitenbild vom 19. März bereitgestellt. Darauf sind viele Leichen an denselben Positionen wie auf den AFP-Fotos zu sehen, die zwei Wochen später aufgenommen wurden. Auch dies belegt, dass die Leichen bereits dort lagen, als Butscha noch von russischen Truppen besetzt war.

Auch Journalisten der Rechercheplattform Bellingcat haben Hinweise gefunden, dass die Leichen in Butscha bereits vor dem Entstehen des auf Facebook geteilten Polizeivideos auf den Straßen gelegen haben. In sozialen Medien kursierten bereits am 1. April Videos (hier, hier), die die dokumentierten Leichen zeigten.

Verwesungsprozess gibt Hinweise

AFP hat Oliver Peschel, Rechtsmediziner an der Universität München, am 8. April 2022 Fotos von zwei der Toten aus Butscha gezeigt und gefragt, ob er anhand von sichtbaren Anzeichen eines Verwesungsprozesses bestimmen kann, wie lange die Menschen bereits tot sind. Er verwies in einer E-Mail klar darauf, dass eine Ferndiagnose anhand von Bildern, die nur einen kleinen Teil der Körper zeigen, eine gesicherte Einschätzung unmöglich machten.

Warnung: Sensibler Inhalt

AFP-Foto des Gefesselten (links) und eines verstorbenen Radfahrers (rechts) in Butscha vom 2. April 2022 ( AFP / RONALDO SCHEMIDT)


Anhand der Hinweise auf den Bildern der Toten könne er aber zumindest feststellen: "Bei dem Radfahrer ist nur eine bräunliche Verfärbung der Haut zu erkennen, wie sie bei beginnender Mumifikation auftritt, eventuell in Verbindung mit Abrinnspuren aus der Nase, was eine dunklere Akzentuierung der Augen erklären könnte. Je nach Umgebungsbedingungen wäre mit derartigen Veränderungen innerhalb von wenigen Tagen nach dem Tod zu rechnen." Ein längerer Zeitraum bis zu drei Wochen wäre zwar möglicherweise vorstellbar, aber anhand der Bilder nicht gesichert feststellbar.

Zum Foto eines gefesselten Mannes schrieb er: "Ähnliche Veränderungen sieht man auch auf dem zweiten Bild. Hier ist es weniger die dunkle Verfärbung der Nagelbetten als die beginnende Austrocknung der Haut, die mit einer Liegezeit von etwa ein bis drei Tagen in Einklang zu bringen wäre." Bei diesem Toten seien mehrere Wochen jedoch kaum vorstellbar.

Auch Fabian Lenzen, Bestatter in der Bestatterinnung Berlin-Brandenburg, sprach am 11. April 2022 am Telefon von einer "längeren" Liegezeit des verstorbenen Radfahrers. Bei den Temperaturen in der Ukraine in den vergangenen Wochen geht er von "einigen Tagen" aus. Über den gefesselten Toten ließe sich allerdings anhand des Bildes nur sehr wenig sagen. Es gebe Anzeichen von "Austrocknung" an den Händen, was "nicht in wenigen Minuten passiert".

Benjamin Ondruschka, Rechtsmediziner am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, schätzte ebenfalls für AFP am gleichen Tag die Bilder aus Butscha ein. Er spricht wegen erster Mumifizierungsanzeichen von "längeren Liegezeiten". "Wir sprechen hier von vielen Tagen und möglicherweise Wochen", sagte er. Ein Zeitraum von ein bis drei Wochen seien mit den Hinweisen auf den Bildern aus Butscha "gut vereinbar".

Für genauere und gesicherte Aussagen braucht es jedoch eine Obduktion.

Was bedeuten weiße Armbinden?

Laut der auf Facebook geteilten Behauptung sollen Fotos westlicher Medien außerdem zeigen, dass Todesopfer in Butscha weiße Armbinden trugen. Diese seien ein Erkennungsmerkmal der russischen Soldaten, was eine Solidarisierung der getöteten Menschen mit den russischen Truppen bedeute, heißt es.

Tatsächlich gibt es im Ukraine-Krieg blaue und weiße Armbinden. Der russische UN-Delegierte Wassili Nebenzja erklärte bei der UN-Konferenz 4. April 2022 (ab Minute 15:15), dass ukrainische Soldaten gelbe oder blaue Armbinden trügen, weil nicht alle Militärangehörigen in der Ukraine Uniformen hätten.

Eine AFP-Journalistin des Kiewer Büros bestätigte am 7. April 2022 in einer E-Mail die blauen Armbinden des ukrainischen Militärs und ergänzte: "Zivilisten tragen normalerweise überhaupt keine Armbinden."

Nebenzja erklärte weiter, dass Zivilisten in Bucha weiße Armbinden getragen hätten, um Verwechslungen von Soldaten und Zivilisten zu vermeiden.

In den Facebook-Postings heißt es allerdings, dass weiße Armbinden aus Solidarität mit russischen Truppen getragen worden seien. Auch der russische Staatsfernsehsender "Zvezda" berichtete Ähnliches in einem Video (ab Minute 02:00).

Die ukrainische Nachrichtenseite "Ukrainskaja Pravda" schrieb dagegen davon, dass russische Truppen in Mariupol Einwohnern weiße Armbinden umlegen würden, damit ukrainische Soldaten die Einwohner mit Russen verwechselten. Sie würden den Einwohnern als Erkennungszeichen der Zivilbevölkerung präsentiert.

Nicht alle Toten trugen weiße Armbinden

Ob und welche Zivilisten in Butscha weiße Armbinden trugen und ob dies als Erkennungszeichen für Zivilisten oder als Zeichen der Solidarität mit Russland gemeint waren, kann AFP nicht klären. Bei den beiden Verstorbenen in dem Polizeivideo aus Butscha sind allerdings keine Armbinden zu sehen.

Mehrere der 20 Todesopfer, die in der Yablunska Straße in Butscha gefunden wurden, trugen tatsächlich weiße Armbinden, wie AFP-Fotos zeigen. Einem Toten waren mit einem weißen Band die Hände gefesselt worden. Ob diese Menschen die weißen Armbinden freiwillig getragen haben, um sich als Zivilisten kenntlich zu machen oder tatsächlich aus Solidarität mit Russland, kann AFP nicht nachprüfen, auch nicht, wer für ihren Tod verantwortlich ist.

Gewalt gegen Zivilisten

Augenzeuginnen und -zeugen, die während der Besetzung der Stadt in Butscha waren, berichteten gegenüber AFP und anderen Medien (hier, hier) von Gewalt gegen Zivilisten durch russische Truppen. Dabei seien auch Menschen getötet worden. Auch Human Rights Watch berichtete von Gewalt gegen Zivilisten Anfang März.

Laut "Spiegel" hörte der Bundesnachrichtendienst (BND) außerdem russische Funksprüche zu Butscha ab. Darin seien Morde in Butscha besprochen worden, die sich auch einzelnen Fotos zuordnen ließen.

Fazit: Das Video der ukrainischen Polizei aus Butscha beweist nicht, dass die ukrainischen Truppen selbst für das "Blutbad in Butscha" verantwortlich seien, weil dort keine Toten zu sehen seien. Tatsächlich zeigt das Video selbst zwei Leichname. AFP hat vor Ort außerdem die zahlreichen Toten in Butscha dokumentiert. Experten schätzten die Verwesung der gezeigten Toten auf mehrere Tage.

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